Belgisches Stout

Stout

Autor: BigMoz | Erstellt am 25.09.2018

St.würze 15%
Bittere 25IBU
Farbe 230EBC
Alkohol 7.5%

Trockenes, Kaffee/Lakritz-intensives aber dabei erstaunlich weiches Stout

für Ausschlagwürze
bei Sudhausausbeute

Brauwasser

Hauptguss 17.5 Liter
Nachguss 6 Liter
Gesamt: 24 Liter

Schüttung

Pilsner Malz
4 kg(80%)
Cara Hell
250 g(5%)
Röstgerste (unvermälzt)
250 g(5%)
Röstmalz Carafa I
250 g(5%)
Röstmalz Carafa II (spezial)
100 g(2%)
Cara Aroma
100 g(2%)
Röstmalz Carafa III
50 g(1%)
Gesamt: 5 kg

Maischplan

Einmaischen 69°C
1. Rast 67°C 60 min
Abmaischen 78°C

Würzekochen?

Gesamtkochzeit: 75 min
Sovereign
27.2 g 60 min
Sovereign
22.3 g 15 min
D-180 Candy Syrup
250  g 1 min

Gärung und Reifung

Hefe:

Mangrove Jack's M29 French Saison

Gärtemperatur:

26+ °C

End­vergärungsgrad:

87%

Karbonisierung:

4.5 g/l

Anmerkungen des Autors zu diesem Rezept

Vorne hinweg: 13% Röst(malz) Anteil wirken extrem, sind es in diesem Rezept aber nicht. Ich habe mich für die Schüttung unter anderem hier inspirieren lassen: http://www.castlemalting.com/CastleMaltingBeerRecipes.asp?Command=RecipeView&RecipeID=21 und herausgekommen ist ein ausgesprochen intensives aber dabei ausgewogenes Stout, trocken aber nicht 90% EVG trocken. Schon das Jungbier war erstaunlich weich und süffig.
Folgende Wasserwerte habe ich verwendet: Ca 60, Mg 15, Na 45, SO4 40, Cl 50, Bicarbonat 230
Ich würde dazu raten wirklich die drei verschiedenen Röstmalze zu verwenden, das erhöht die Komplexität merklich. D-180 Candy Syrup hatte ich noch übrig und es passt zu belgischen Stilen, in der Schüttung von Castlemalting ist es nicht enthalten. Sovereign kann zur Not durch Fuggles ersetzt werden.
Nachguss und Hopfenmenge muss jeder selbst ermitteln, ich braue high-gravity nur mit Vorderwürze und kühle mit dem Nachguss runter, daher geringere Bitterausbeute und nur 2min Nachisomerisierung.
Die Hefe bildet ein festes und kompaktes Sediment. Typische Saison-Hefearomen halten sich in Grenzen, könnten natürlich auch vom Röstaroma überlagert werden.
Gutes Nachbrauen!
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Benutzerkommentare zu diesem Rezept

BigMoz 18.12.18, 13:43 Uhr
Eindruck 4,5 Monate nach Braudatum: feinporiger, dunkler Schaum. Schlanker Körper aber nicht leer, sondern ein weiches und trotz Alkoholgehalt leichtes Stout. Gute Balance, nicht zu bitter und nicht zu süß. Wäre süffig wenn es nicht einen Haken hätte: ein dominanter Lakritz-Geschmack der den dezenten Kaffee/(Schoko) Eindruck fast komplett überlagert. Beim nächsten Mal werde ich den D-180 definitiv weglassen! Außerdem dezent säuerlich, entweder würde ich mit der Karbonisierung noch runtergehen oder die Wasserwerte anpassen.