Anmerkungen des Autors zu diesem Rezept
Der Alkoholgehalt war nur aus meinen Messungen (Refraktometer) berechnet, und wer misst misst bekanntermaßen Mist ;-)Da dieses Bier jedoch von einer handvoll Bier- und Whiskyliebhabern verkostet wurde, hatte ich eine Analyse in Auftrag gegeben, die einen Alkoholgehalt von stattlichen und (mMn) gut eingebundenen 11,5 % Vol. Alkohol ergab!
Ich hatte auf meiner 20l-Anlage zwei Tage in Folge das selbe Rezept gebraut und davon 30l in einem Whiskyfass (von Elsburn) nachgereift. Den Rest habe ich mit Zuckerzusatz und Flaschengärung nachgereift. Davon abgesehen, daß die Zwangskarbonisierung und Gegendruckabfüllung eher schlecht geklappt haben, war das in der Flasche nachvergorene Bier um Längen besser. Ich werde es sicher bald für die Flasche noch einmal nachbrauen - zumal ich so leicht nicht noch einmal an ein Whiskyfass komme. Die letzte Flasche nachgereifter Barley Wine war sooo extrem lecker, zweieinhalb Jahre nach dem Brautag!
Wasseraufbereitung fand nach den Vorgaben für Barley Wine statt, kein großer Aufwand. Bei diesem Bierstil böte sich ja Dekoktion an, aber bei Kombirast, die für diesen Stil typisch ist, macht das ja keinen Sinn. Ich überlege dennoch beim nächsten Mal das Maischen etwas zu intensivieren und dazu auch mit meiner geliebten Dekoktion zu arbeiten.
Und ja, aufgrund der Zugabe von braunem Rohrzucker ist dieses Bier selbstredend nicht RHG-konform, but who cares...
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Benutzerkommentare zu diesem Rezept
Egon
23.10.26, 05:26 Uhr
Hallo, glaube du hast einen Fehler bei den Hopfengaben drin, prüfe bitte mal nach