Callista-Export

Export

Autor: shortbreaker | Erstellt am 15.12.2025

St.würze 13.2%
Bittere 25IBU
Farbe 10EBC
Alkohol 5.5%

Einfaches Rezept zur Verwendung von Hopfen aus eigenem Anbau. Dieses Restzept lässt sich sicher genauso gut auf andere Malze und Hopfensorten übertragen. Tolles Hopfenaroma bereits nach wenigen Wochen. Wird sicher noch etwas runder, ist aber bereits 4 Wochen nach dem Brautag sehr gut trinkbar.

für Ausschlagwürze
bei Sudhausausbeute

Brauwasser

Hauptguss 36.3 Liter
Nachguss 20 Liter
Gesamt: 56 Liter

Schüttung

Pale Ale Malz
8.97 kg(93.9%)
Spitzmalz
0.58 kg(6.1%)
Gesamt: 9.55 kg

Maischplan

Einmaischen 68°C
1. Rast 64°C 40 min
2. Rast 67°C 10 min
3. Rast 72°C 20 min
Abmaischen 78°C

Würzekochen?

Gesamtkochzeit: 65 min
Callista Dolden
30 g Vorder­würze
Magnum
16.8 g 65 min
Callista Dolden
80 g 25 min
Callista Dolden
150 g 1 min

Gärung und Reifung

Hefe:

Zymoferm Z001

Gärtemperatur:

12 °C

End­vergärungsgrad:

76.5%

Karbonisierung:

4.8 g/l

Anmerkungen des Autors zu diesem Rezept

Kein Grünhopfenbier im klassischen Sinne, da die Dolden zuvor wenige Tage an der Luft vorgetrocknet und dann eingeschweißt und eingefroren wurden. Der Großteil der Bittere wird klassisch mit Pellets erzeugt, so dass der unbekannte Alphasäuregehalt der Dolden nur einen geringen Anteil an den Gesamt-IBU einnimmt. Dafür ist jedoch das Hopfenaroma im fertigen Bier schön ausgeprägt. Das Bier wird wohl auch mit anderen Malzsorten gut funktionieren und ich werde das Hopfungssschema wohl auch bald mit anderen Malzen und Hopfensorten probieren. Dann auch mit weniger Stammwürze, da meine Annahme der Alphasäure wohl nicht extrem weit daneben liegen dürfte und ich Angst hatte, dass ein Bier mit weniger Stammwürze evtl. nicht mit der Bittere harmoniert. Ich habe mit 1/5 von Hopfenpellets der gleichen Sorte gerechnet und habe das Rezept auf 25 IBU ausgelegt. Bin kein Biersomeelier, denke aber, dass es gut 28-32-IBU hat und komme beim nachrechnen damit auf etwa 0,9-1,0 alpha anstatt der gerechneten 0,8%.Unter Druck vergoren im Fermzilla, daher kein Zusatz von Zucker zur Nachgärung.
Die Würze wurde bei ca. 10°C angestellt und dann langsam auf 11°C kommen lassen. Nach etwa 2 Tagen wurde die Temperatur auf 12°C kommen lassen. Nach etwa einer Woche wurde dann auf 14°C erhöht. (Alles im temperaturgesteuerten Gärschrank). Es wurde mit 2 x 200ml Z001 angestellt.
Bereits eine Woche nach Abfüllung (ca. 3 Wochen seit Brautag) schmeckte das Bier richtig gut und hopfig-frisch. Das Wasser wurde auf eine RA von 4,5 eingestellt. Hierzu habe ich lediglich 3g Kochsalz auf 60l Wasser zugeben müssen. In Schlupfs-Wasserrechner habe ich mich an "Märzen, Festbier" orientiert.
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